Ohrkerzen nach Art der HOPI - Indianer

 

Viele Naturvölker, wie z.B. die Hopi-Indianer, verwendeten die Ohrkerzen über viele Jahrhunderte hinweg als natürliches Heilmittel. In den letzten Jahrzehnten fand dieses wunderbare Naturmittel auch den Weg nach Europa und kann nun auch uns bei vielerlei Beschwerden helfen bzw. zur regelmäßigen Reinigung des Gehörganges verwendet werden. Wie bei sehr vielen Naturmitteln gibt es auch bei den Ohrkerzen momentan „nur“ überlieferte Erfahrungswerte und kein medizinisches Wirkversprechen.

In der Fernsehserie des Bayrischen Rundfunks „Die Sprechstunde“ hat man sich mit der Wirkungsweise der Ohrkerzen auseinandergesetzt. Dr. Antje-Kathrin Kühnemann äußerte sich sehr positiv über das Naturmittel: „Der Einwirkungsbereich geht über das Trommelfell auf das gesamte Mittelohr über. Somit dürften auch die Gleichgewichtsorgane und Hörzellen beeinflusst werden. Vom Mittelohr aus erreicht die Wirkung den Rachenraum. Der Sog, der so entsteht, führt wiederum zur vermuteten Reinigung und Belüftung des Ohrkanals.“

 

Wann wende ich Ohrkerzen an?

Ø      Reinigung / Vorbeugung
Ø      Nebenhöhlenentzündung
Ø      Diffuse Ohrgeräusche, Ohrensausen
Ø Tinnitus
Ø      Ohrenschmerzen
Ø      Chronische Ohrbeschwerden
Ø      Hörschwäche (akut oder altersbedingt)
Ø      Kopfdruck
Ø      Migräne
Ø      Durchblutungsstörungen der Ohren
Ø      Schnupfen, Stockschnupfen
Ø      Lymphstauungen im Nackenbereich
Ø      Heuschnupfen
Ø      Schwindel, Gleichgewichtsstörungen

Wie oft wende ich Ohrkerzen an?

 
Zur Vorbeugung und Reinigung empfiehlt sich eine Anwendung pro Monat.
 
Bei akuten Beschwerden wie Schnupfen oder Ohrentzündung:
1.Tag: 2 Anwendungen (morgens und abends)

danach 3 Tage lang je eine Anwendung abends.

 
Bei Ohrensausen, Hörschwächen, Kopfdruck, Stockschnupfen und Migräne:
3 Anwendungen in der 1. Woche
2 Anwendungen in der 2. Woche

Je 1 Anwendung in der 3. und 4. Woche 

 

Unter einer Anwendung versteht man, dass immer beide Ohren behandelt werden! Erfahrungsgemäß hat man bereits nach der ersten Anwendung eine schmerzlindernde und befreiende Wirkung. Nach 3 bis 5 Anwendungen tritt meistens schon Beschwerdefreiheit ein.

 

!!! Achtung !!! Bei akuten, schweren Erkrankungen im Ohr-Kopf-Bereich sollte man unbedingt Rücksprache mit einem Arzt halten!!!

Wie wende ich Ohrkerzen an?

Man sollte die Anwendung nie alleine durchführen, das ist gefährlich und viel zu kompliziert!

Vorbereitung: ein Glas oder eine Schale mit Wasser, eine Schere, Streichhölzer

Man legt sich flach auf die Seite, zündet die Ohrkerze am ausgefransten Ende an und setzt das andere Ende mit dem eingebauten Tropfschutz sanft abdichtend am Gehörgang an. Sollte am Ohr weißer Kräuterdampf entweichen, bitte die Kerze durch sanftes Andrücken besser abdichten. Dadurch entsteht sofort der erwünschte Unterdruck und die damit verbundene absaugende Wirkung. Die Ohrkerze wird bis ca. 6cm abgebrannt und im bereitstehenden Wasser gelöscht. Danach das ganze noch mal mit dem zweiten Ohr.

   

!!! Achtung !!!  Falls nach einigen Anwendungen Zahnschmerzen auftreten, bitte den Zahnarzt aufsuchen, da es ein Hinweis auf die Beherdung eines Zahnes sein könnte.

Bitte KEINE Anwendung bei Kunststoffersatzteilen und diversen künstlichen Behelfen am Ohr, oder Loch im Ohr!

 !!! TIPP !!!   Für Kinder bis zum 6. Lebensjahr gibt es Ohrkerzen mit kleinerem Durchmesser.

 

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